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Die Finanzmärkte brauchen einen festen Rahmen. Die Politik ist am Zug, neue Regulierungen durchzusetzen und die Aufsicht über Produkte, Märkte und Akteure zu verbessern. Was tut sich auf internationaler Ebene? Was hat die Bundesregierung in Deutschland konkret umgesetzt? Und welche Vorhaben will sie in Europa vorantreiben?
Die Bundesregierung hat mit mehreren Paketen dazu beigetragen, die Konjunktur wesentlich zu stützen. Einige der staatlichen Maßnahmen laufen zum Ende des Jahres fristgerecht aus, doch ihre Wirkung wird sich noch fortsetzen. Es wird allgemein mit anhaltendem Wachstum gerechnet.
Am 27. Juli 2010 haben Deutschland und Monaco ein Abkommen unterzeichnet, das den deutschen Finanzbehörden Zugang zu allen für die Besteuerung voraussichtlich erheblichen Daten, einschließlich Bankdaten und Informationen zu Eigentumsverhältnissen im Fürstentum ermöglicht. Das gemeinsame Ziel der Staaten: Steuerhinterziehung bekämpfen.
Der Bundesminister der Finanzen, Dr. Wolfgang Schäuble, begrüßt die Veröffentlichung der Ergebnisse des europäischen Banken-Stresstests:
„Die breite Teilnahme am Stresstest und die Offenlegung der Ergebnisse ist ein wichtiger Schritt für mehr Vertrauen auf den Märkten. Die Transparenz über die Widerstandsfähigkeit der europäischen Banken hat sich damit deutlich erhöht.
Es ist ein positives Signal, dass ausnahmslos alle teilnehmenden deutschen Banken die aufsichtsrechtlichen Anforderungen auch im unwahrscheinlichen Fall eines schweren Wachstumseinbruchs erfüllen. Bei Bewertung der Ergebnisse ist zudem zu beachten, dass beim Sonderfall HRE die bereits eingeleitete Neustrukturierung beim Stresstest noch nicht berücksichtigt werden konnte.
Ungeachtet des insgesamt erfreulichen Ergebnisses des Stresstests bleibt die Notwendigkeit bestehen, weitere Fortschritte bei der Konsolidierung des Landesbankensektors zu erreichen.“
Referentenentwurf in Ressortabstimmung
"Man kann über alles reden, aber am Ende muss das geplante finanzielle Volumen erreicht werden."